Weltweit erfolgreich.

Hermes Honringe / Honräder

Prozessbeschreibung

Verzahnungshonen ist ein kontinuierliches Feinbearbeitungsverfahren, bei dem das Honwerkzeug und das Werkstück aufeinander abwälzen. Aus dem Achskreuzwinkel zwischen Werkstück- und Werkzeugachse resultiert eine Gleitbewegung in der Bearbeitungszone, die diagonal vom Zahnkopf zum Zahnfuß verläuft. Die dadurch erzeugte Oberflachenstruktur auf der Flanke ist typisch für diesen Mikrozerspanprozess. Das Verzahnungshonen als Endbearbeitung von Zahnflanken im Getriebebau ist heute ein etablierter Bearbeitungsschritt bei allen namhaften Getriebe- und Automobilherstellern.

Bearbeitungsziel

Das Hauptziel des Verzahnungshonens ist die Geräuschreduzierung im Getriebe durch die veränderte Oberflachenstruktur der Zahnflanken.

Weitere Verbesserungen sind:

  • Verminderung der Rauheit
  • Steigerung der Tragfähigkeit
  • Rundlaufverbesserung
  • Beseitigung von Beschädigungen
  • Korrektur von Härteverzügen
  • Verlängerung der Werkstücklebensdauer

Hermes Honringe setzen Maßstäbe

Hermes Honringe werden seit mehr als 20 Jahren erfolgreich bei allen namhaften Getriebe- und Automobilherstellern weltweit eingesetzt.

Neben dem Know-How verfügen wir auch über die technischen Anlagen, die Verzahnungsgeometrie der Honringe nach vorgegebenen Werkstückdaten oder nach speziellen Kundenwünschen auszulegen.

Es können alle gängigen Honringabmessungen für alle Maschinentypen wie zum Beispiel von Gleason, Fässler, Präwema sowie von Reishauer und Kapp realisiert werden. Die eingesetzten Honringmaterialen können speziell auf die Anforderungen zugeschnitten werden.

In den Ausbau der firmeneigenen Fertigungstechnik investiert Hermes kontinuierlich. Somit erfolgt die Herstellung der Schleifwerkzeuge permanent auf dem höchsten technischen Stand.

Keramisch gebundene Honringe

Neueste Maschinen mit Direktantrieb machen den Einsatz von keramischen Honringen möglich. Die intensive Zusammenarbeit mit Maschinenherstellern und Forschungseinrichtungen hat die Entwicklung der Hermes-Cerfine-Honringe ermöglicht.

Diese Werkzeuge aus keramisch gebundenem Korn bei gleichzeitig hoher Härte haben einen E-Modul, der ca. 3x größer ist als der von kunstharzgebundenen Honringen. Der Einsatz ist nur bei Maschinen mit direkt angetriebenem Honkopf möglich, weil die geringe Maschinendynamik die Gefahr von Zahnausbrüchen nahezu ausschließt.

Durch erhöhte Schnittgeschwindigkeiten und Zustellkräfte arbeitet der Honring ähnlich einer Schleifscheibe im Selbstschärfbereich des Korns und kann dessen Leistungsfähigkeit voll ausschöpfen, was zu sehr hohen Abrichtintervallen bei konstanter Qualität führt.

Kunstharzgebundene Honringe

Die kunstharzgebundenen, innenverzahnten Honringe für das sogenannte „Fässler-Honen“ wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Mit den keramisch gebundenen Konglomeraten in den Hermes-Profine-Honringen war man erstmals in der Lage, Zahnräder direkt nach dem Härten zu honen.

Eine weitere Innovation ist die Kombination dieser keramisch gebundenen Konglomerate und patentierten Hohlkugeln mit einer Ummantelung aus keramisch gebundenem Korn in einer Matrix aus kunstharzgebundenem Korn. Durch diese Anordnung erhöht sich die Anzahl der sich im Eingriff befindlichen Schneiden bei gleichzeitiger Erhöhung der Porosität. Die homogene Verteilung der HERMESIT®-Kornhohlkugeln ermöglicht einen deutlich verbesserten Spantransport aus der Wirkzone, was zu einer maßgeblichen Reduzierung der Honkräfte führt. Durch die Grundmatrix aus Epoxydharz ändert sich der E-Modul nur geringfügig und der Honring bleibt elastisch genug, um die Maschinenschwingungen auszugleichen.

 

 

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